Beirut ist keine klassische Sightseeing-Stadt – sie lädt zum Entdecken ein. Ich bin viel zu Fuß gelaufen und habe kaum Taxis genommen. Hier meine liebsten Orte und Tagesausflüge.
In der Stadt
- Beit Beirut – Museum und Kulturzentrum, das die Geschichte der Stadt und den Bürgerkrieg dokumentiert. Sehr eindrücklich, weil viel von der Zerstörung erhalten wurde. Wenn geschlossen: die Monot Street runter, dort gibt es tolle Cafés (z. B. CaféSho).
- Mohammed-al-Amin-Moschee – auch von außen beeindruckend. Mit etwas Glück erwischt man die Gebetszeit und den Ruf des Muezzins.
- Zaitunay Bay – der Yachthafen mit modernen Hochhäusern und vielen Cafés. Einfach hinsetzen, Kaffee bestellen und Leute beobachten.
- Corniche El Manara – die drei Kilometer lange Uferpromenade, am schönsten sonntags: Angler, mutige Klippenspringer, grillende Familien. Café mit Meerblick nur am Westende (Manara Palace Café).
- Sporting Club Beach – ein Meerwasser-Schwimmbad aus den 1960ern mit zwei Salzwasser-Pools und direktem Meerzugang (ca. 20 $/Tag inkl. Liegen). Ein herrlicher Nachmittag, danach Abendessen im Feluka.
Tagesausflüge
- Téléférique in Jounieh – rund 45 Minuten nördlich an der Küste. Mit dem Charme der 60er in 10–15 Minuten hinauf nach Harissa (christlicher Wallfahrtsort) zur Lady-of-Lebanon-Statue. Kostet nur ein paar Euro.
- Jeita-Grotte – beeindruckende Tropfsteinhöhle, ähnlich weit wie Jounieh – gut zu kombinieren.
- Byblos – eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt, nördlich von Beirut. Wird oft empfohlen (ich war leider nicht dort).

