Ich war im August auf Korfu – wunderschön, aber sehr heiß. Mein Tipp: Fahr lieber in der Nebensaison, im Mai oder September/Oktober. Was bleibt: humorvolle Insulaner, felsige Buchten mit glasklarem Wasser und hervorragendes Essen. Ich komme wieder – nur zur besseren Zeit.
Anreise
Ich hatte über TUI ein Paket gebucht (Flug, Transfer, Hotel in Gouvia mit Frühstück). Wer flexibel reist, vergleicht Flüge am besten über die üblichen Suchmaschinen.
Die richtige Location
- Gouvia – viele Restaurants, per Roller schnell an ruhigen Buchten im Nordosten, per Taxi nah an Korfu-Stadt. Der Ort selbst ist nicht schön, aber praktisch.
- Korfu-Stadt – wunderbar zum Bummeln, mit Seebad. Ideal für einen Tag.
- Paleokastritsa (Westen) – touristisch, aber mit ruhigen Plätzchen abseits der Menge.
Gewohnt habe ich im Paradise Hotel Corfu in Gouvia – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Pool, zehn Minuten zum Meer, freundliche Gastgeber. Die Oliven zum Frühstück baut der Mann der Inhaberin selbst an.
Strände
Sand-, Fels- und Stadtstrände – ich mag die felsigen zum Schnorcheln am liebsten.
- Kaminaki Beach – mein Favorit: klein, unaufgeregt, mit Liegen und zwei kleinen Tavernen.
- Paleokastritsa – mehrere Buchten; einfach bis zum großen Parkplatz durchfahren und 100 Meter laufen für ein ruhiges Plätzchen.
- Faliraki – der Stadtstrand von Korfu-Stadt, glasklares Wasser mit Blick auf die Alte Festung.
Restaurant-Tipps
- Aries Taverna (Gouvia) – Wirt Arie und sein Bruder tanzen abends griechisch, inklusive Feuershow. Ich war drei-, viermal da: Mezedes und offener Landwein.
- Olive Tree (Korfu-Stadt) – gehobene griechische Küche mit frischem Fisch, schön an einem Platz gelegen.
Für den Sundowner
- Puppet (Korfu-Stadt) – riesige Cocktailkarte, tolle Musik und Design, nur 50 Meter vom Olive Tree.
- Bar im Molfetta Hotel (Gouvia) – jeden Abend ein kühles „Corfu Beer – Royal Ionian” mit Blick aufs Meer.


